Eine Website für ein Unternehmen kostet so wenig wie die Monatsgebühr eines Baukastens, wenn Sie sie selbst bauen, oder mehrere tausend Euro, wenn eine Agentur sie gestaltet und die Texte schreibt. Den Preis bestimmen die Arbeitsstunden: wie viele Seiten und Funktionen, wer die Texte schreibt, was das Gesetz verlangt und wer die Website danach betreibt. Hier finden Sie die veröffentlichten Zahlen, die Kostentreiber, die Pflichtangaben für geschäftliche Websites in Deutschland und die laufenden Kosten, jede Zahl mit Quelle und Datum.
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Vor allem Arbeitszeit. Der Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap, eine Umfrage unter rund 5.400 Selbstständigen zwischen November 2025 und Februar 2026, nennt einen durchschnittlichen Stundensatz von 103 Euro; die größte Gruppe der Befragten, 29 Prozent, arbeitet in der Software- und Webentwicklung (freelancermap, Freelancer-Kompass 2026). Für Agenturen weltweit meldet Clutch, dass die meisten der dort bewerteten Webdesign-Projekte weniger als 10.000 US-Dollar kosten (Clutch, aktualisiert am 21. September 2026).
Ein Angebot ist deshalb nur mit seinem Umfang vergleichbar: Zwei Angebote mit derselben Summe können sehr unterschiedliche Arbeit enthalten.
Wovon hängen die Kosten einer Website ab?
Von den Stunden dahinter, mehr als von der Zahl der Seiten. Sechs Dinge entscheiden darüber:
| Kostentreiber | Warum |
|---|---|
| Verschiedene Seitenlayouts | Jedes Layout wird einzeln gestaltet und umgesetzt |
| Die Texte | Jede Seite neu zu schreiben dauert länger, als vorhandene Inhalte zu übernehmen |
| Funktionen | Zahlungen, Terminbuchung, Kundenbereiche und Schnittstellen kosten Entwicklungs- und Testzeit |
| Das Design | Ein eigens gestaltetes Design braucht mehr Zeit als eine Vorlage |
| Pflichtangaben | Impressum, Datenschutzerklärung und, bei nicht notwendigen Cookies, die Einwilligung |
| Der Betrieb | Hosting, Updates, Backups und Änderungen, solange die Website läuft |
Was muss eine geschäftliche Website in Deutschland enthalten?
Mehr, als in vielen Angeboten steht. § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes verlangt von Anbietern geschäftsmäßiger digitaler Dienste Angaben, „die leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein müssen“: Name und Anschrift, eine E-Mail-Adresse und, falls vorhanden, Registereintrag und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (§ 5 DDG). Das ist das Impressum, und dazu kommen:
- Cookies. Informationen auf dem Gerät der Besucher zu speichern oder auszulesen ist „nur zulässig, wenn der Endnutzer auf der Grundlage von klaren und umfassenden Informationen eingewilligt hat“; ausgenommen ist, was für einen ausdrücklich gewünschten Dienst zwingend erforderlich ist (§ 25 TDDDG). Eine Website ohne Werbe- und Analyse-Cookies braucht keinen Cookie-Banner.
- Datenschutzerklärung. Sobald die Website Daten erhebt, etwa über ein Kontaktformular oder eine Buchung, informiert sie nach der Datenschutz-Grundverordnung darüber.
- Barrierefreiheit. Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Online-Shops, die an Verbraucher verkaufen. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen: „Absatz 1 gilt nicht für Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten oder erbringen“ (§ 3 BFSG).
Was kostet eine Website im Monat?
Jede Website hat laufende Kosten: Hosting, SSL-Zertifikat, Updates, Backups, Überwachung und die Änderungen, die Ihr Unternehmen braucht. Ein Wartungsvertrag fasst sie in einem Monatspreis zusammen. Unser Tarif Basic kostet 99 $99 € im Monat: Hosting auf unseren eigenen Servern hinter dem Netzwerk von Cloudflare, SSL, Updates, Überwachung, nächtliche Backups, 30 Minuten Änderungen und 5 neue Seiten im Monat. Growth für 189 $189 € im Monat bringt die Arbeit dazu, die Kunden bringt: bessere Rankings bei Google, Bing und Google Maps, AI SEO (GEO), Blogartikel und E-Mails.
Was kostet eine Website bei Fablence?
Jeden Monat dasselbe: 99 $99 € mit Basic oder 189 $189 € mit Growth, dazu eine Erstellungsgebühr von 299 $299 €, die erst berechnet wird, wenn Sie das Design freigeben; bei jährlicher Zahlung ist die Erstellung kostenlos. Bevor Sie etwas zahlen, gestalten wir Ihre neue Website kostenlos, innerhalb von 48 Stunden. Unternehmen mit gültiger USt-IdNr. zahlen keine spanische Umsatzsteuer: Es gilt das Reverse-Charge-Verfahren; ohne USt-IdNr. kommen 21 Prozent spanische Umsatzsteuer hinzu. Alle Preise stehen auf unserer Preisseite.
Wie vergleicht man Angebote für eine Website?
Beschreiben Sie allen Anbietern denselben Umfang: die Seiten, die Funktionen, wer die Texte schreibt und was von der bisherigen Website übernommen wird. Ein vollständiges Angebot beantwortet fünf Fragen: den Preis der Erstellung, was nach dem Start enthalten ist, den Preis für Änderungen, wem Domain und Website gehören und ob Sie das Design vor der Zahlung sehen. Unseres können Sie zuerst sehen: Ihr kostenloses Angebot.
Häufige Fragen
- Braucht jede geschäftliche Website ein Impressum?
- Ja. § 5 DDG verpflichtet Anbieter geschäftsmäßiger digitaler Dienste zu Angaben, die leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sind: Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und, falls vorhanden, Registereintrag und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
- Brauche ich einen Cookie-Banner?
- Nur für Cookies und ähnliche Techniken, die nicht zwingend erforderlich sind, etwa für Werbung oder Analyse durch Dritte: Dafür verlangt § 25 TDDDG eine Einwilligung. Was für einen ausdrücklich gewünschten Dienst zwingend erforderlich ist, ist ausgenommen.
- Gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für meine Website?
- Für Online-Shops, die an Verbraucher verkaufen, seit dem 28. Juni 2025. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten oder erbringen, sind ausgenommen (§ 3 Abs. 3 BFSG).
- Zahlen Unternehmen in Deutschland bei Fablence Umsatzsteuer?
- Nicht in Spanien: Unternehmen mit gültiger USt-IdNr. zahlen keine spanische Umsatzsteuer, es gilt das Reverse-Charge-Verfahren.